Wir sind die Terrier-Ladys

Als Kind war Marén ein waschechter Terrier. Dann wurde sie sozialisiert und ziemlich handzahm. 
Bis 2016. Bis Rosi in ihr Leben hüpfte. Sie hat den Terrier in ihr reaktiviert. Grrrrrrr... :) 

Vermutlich war ich das Kind mit den schlechtesten Essgewohnheiten überhaupt. Ich mochte fast nix, vor allem nix Gesundes. Jetzt esse ich so gut wie alles. Und ich liebe es zu essen. Am liebsten viel, bio, regional, unverpackt, wenig Fleisch, manchmal vegan,...

Mein Hund hat mich zur Verzweiflung gebracht, so wie ich vermutlich meine Mutter. Rosi mochte kein Trockenfutter. Nassfutter? Na ja, mit ein bisschen Glück ein paar Tage lang. Gewolftes BARF-Menü? Och nöö. Leckerchen? Ich habe keine Ahnung, wie oft sie mir die vorwurfsvoll vor die Füße gespuckt hat.

Rosi, möchtest Du ein Stück rohes Rindergulasch? Oder selbstgemachtes Dörrfleisch aus Putenbrust? *mompf* Danke, dass Du meine Hand nicht mit verschlungen hast. 

Als würde der exquisite Geschmack meines Hundes nicht schon reichen, ist sie auch noch mit einem empfindlichen Magen-Darm-System gesegnet. Vielleicht ein Resultat der Trockenfutter/Nassfutter-Karriere aus ihrer Welpen-Zeit beim Züchter und zu Beginn bei mir. 

Ich tauchte immer tiefer in das Thema Hunde-Ernährung ein. Ich wollte einen mit Euphorie mampfenden Hund, der die schönsten Häufchen der Welt macht. Und wo bin ich gelandet?

Mein Ziel ist zu einem Großteil erreicht und ich befinde mich derzeit in der zweiten Hälfte meiner Ausbildung als Ernährungsberaterin für Hunde und Katzen mit Schwerpunkt BARF nach Swanie Simon (THP-Schule Swanie Simon). 

Den ersten allgemeinen Teil habe ich im Juli 2020 sehr erfolgreich abgeschlossen. Im zweiten Teil geht es um die Ernährung von kranken Hunden und Katzen. Die Ausbildung werde ich im Januar/Februar 2021 abschließen. Beratung für kranke Hunde biete ich daher natürlich erst anschließend an.

1. Prüfung  bestanden

Inhalt: anatomische und physiologische Grundlagen zu Hunden und Katzen, das BARF-Konzept und dessen Umsetzung beim gesunden Tier und während der Aufzucht